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Der Zupfgeigenhansl
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BALLADEN

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BALLADEN

Nach Herder, Mel. 1539.EV

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1. Es reit der Herr von Fal - ken - Jtein wohl

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ü - ber ein brei - te Hei-de. Was fieht er an dem

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We - ge ftehn? Ein Mai-del mit wei-fjem Klei - de.

2.Wonin, wo hinaus du fchone Magd? Was machft duhier alleine? Willft du die Nacht mein Schlafbuhle (ein, (o reitdu mit mir heime.

3.Mit euch helmreiten, das tu ich nicht, kann euch dochnicht erkennen." .Ich bin der Herr von Falkenlteln und tu mich{elber nennen."

4Seid ihr der Herr von Falkenlteln, derfelbe edle Herre,fo will ich euch bitten um den Gefangnen mein, den will ich habenzur Ehe."

5. .Den Gefangnen mein, den geh ich dir nicht, im Turnmuß er verfaulen, zu Falkenfteln Jteht ein tiefer Turn wohl iwifchenzwei tiefen Mauern."

6.Steht zu Falkenfteln ein tiefer Turn wohl zwifchen zweitiefen Mauern, (o will ich an die Mauern (tehn und will ihnhelfen trauern."

7. Sie ging den Turn wohl um wieder um:Felnslieb, b!{tdu darinnen? und wenn ich dich nicht haben kann, (6 kommich von meinen Sinnen.

8. Ei, dürft ich fcharfe Meffer fragen wie unfers Herrn feinKnechte, ich tat mitm Herrn von Falkenfteln um meinen Herz-liebften fechten 1"

9.Mit einer Jungfrau fecht ich nicht, das war mir immerein Schande I Ich will dir deinen Gefangnen geben, zieh mitihm aus dem Lande 1"