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BALLADEN
2. Sieh, da kam einmal ein Fähnderich geritten daher undfah die fchöne Anna, und die weinte fo fehr.
3. „Ach du wunderfchöne Anna, warum weineft du fo [ehr?"„Ich weine, weil ich heute noch {terben muß."
4. Sieh, da zog der Fähnderich fein blitzendes Schwert tJndftach die fchöne Anna durch und durch.
5. Der Fähnderich, der fchwenkte fich wohl auf fein Pferdund ritt nach feiner Heimat, Heimat zu.
6. „Ach Fähnderich, ach Fähnderich, was haft du denn ge-tan? Wovon ift dir dein Schwertchen fo rot, fo rot?"
7. „Ich habe geftern Abend zwei Täubelein gefchlacht, davonijt mir mein Schwertchen fo rot, fo rot."
8. „Zwei Täubelein gefchlachtet, und das kann es ja nichtfein, die wunderfchöne Anna wird das Täubelein wohl fein."
Schweizerilch, 1781.D DV
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1. Es hätt e Bur es Töch-ter - li, mit Na - me
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rot wie Gold, drum ift ihm auch der Durs-li hold.
2. Der Dursli geit dem Ätti an: „0 Ätti, v/offch mer dsBabeli la?" „O neu O neil 0 Dursli mi, mis Babeli ifch noviel zu. chlil".
3.' „O Mueti, liebfte Mueti mi! Cha ds Babeli nit ghüratfi?" „Mis Babeli ifch no viel zu chlei.'es fchlaft dies Jahr nofanft alleil"
4. Der Dursli lauft, in vollem Zorn wohl in die Stadt gaSolothurn, er lauft die Gaffen in un us, bis daß er chuint vorsHauptmas Hus. ^