BALLADEN
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4. Der Herr, der fchnitt die Hündlein von dem Bande: ,Lauft,lauft ihr Hündlein, lauft nun wieder zu Lande!
5. Sagt eurer Frau und meinem Hof gefinde: auf grüner Heidwerdt ihr mich liegen finden.'
6. „Willkommn, willkommn, ihr Hündlein von der Straßen,wo habt ihr euren edlen Herrn gelaffen?"
7. „Der Herr, der liegt auf grüner Heid und faulet, fein Sattel-roß liegt neben -ihm und trauret."
8. Die Frau, die zog ihr Ringelein vom Finger: „Ein Witwebin ich, Waifen find meine Kinder."
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Mel. 1607.FV
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1. „Es ift der Mor-gen-fter - ne, er leucht mit hel-lemF B FV F
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Schein. Es weckt uns mit Qe - fan - ge der AI - ler-
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lieb h fte mein, der AI - 1er - lieb - fte mein.'
2. „Aide, ich muß mich fcheiden von der Ällerliebften mein.Mein Rößlein will nit bleiben. Aide, ich reit von dir, aide, ichreit von dir." '
3. „Dein Roß bind an ein Linden, da mag es ftehen bei.Leg dich an meine Arme, und ruh eine kleine Weil!"
4. „Nein, ihr zart fchöne Fraue, ich mag nit haben Ruh.Wie bin ich fo zerhauen; rat, Frau, wie ich ihm tu!"
5. „Nun muß es Gott erbarmen, daß ich dein Schild nit bin,fo wären deine Wunden fo weit nit und fo viel."
6. Was zog er von feinem Finger? Ein golden Ringelein.„Das trag, du fchöne Fraue, wohl um den Willen mein!"
7. „Was foll ich mit dem Golde, fo ichs nit tragen foll vorRittern und vor Knechten? Mein Herz ift Trauerns voll."