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Der Zupfgeigenhansl
Entstehung
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BALLADEN

Heffifches Hinterland. Mel. aus dem Wiener Gefangbuch 1775.

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Rhein, der hatt drei fchö - ne Töch - ter - lein, \weg, die dritt hat ihn ins Grab ge - legt. /

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Dann ging fie fingn vor Schwe-ftern Tür:Ach,g D c e Q.

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braucht ihr kei - ne Dienft- magd hier?"

2.Ei Mädchen, du bift viel zu fein, du gehft gern mit denHerrelein."Ach nein, ach nein, das tu ich nicht, meine Ehremir viel lieber ift." Sie dingt das Mägdlein ein halbes Jahr, dasMägdlein dient ihr fieben Jahr.

3. Und als die fieben Jahr um warn, das Mägdlein fing zukränkeln an.Ach Mägdlein, wenn du krank willft {ein, fo [ag,wer find die Eltern dein?"Mein Vater war Markgraf übermRhein, ich bin fein jüngftes Töchterlein."

4.Ach nein, ach nein, das glaub ich nicht, daß du meinjüngfte Schwefter bi[t."Und fo du es nicht glauben willft, fogeh an meine Kifte hin, darinnen liegt ein feines Band, dir iftes von der Mutter bekannt.

5. Und in der Ecke liegt ein Ring, da {teilt meins VatersName drin." Und als fie es gefehen hat, da rannen ihr dieTränlein ab.Ach, hätteft du mirs längft gefagt, daß du meinliebe Schwefter warft.

6. Ach, bringt mir Weck, ach, bringt mir Wein, es ift meinjüngftes Schwefterlein!"Ich will kein Wein, kein Wecken mehr,fechs Brettlein nur find mein Begehr."