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Der Zupfgeigenhansl
Entstehung
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Stück Heimat ging mit uns, das Budi und feine Liederward uns Symbol. Jener Heidelberger Student hat wohlkaum geahnt, welche Tragweite einft fein Werk habenkonnte. Das kleine graue Büchel wurde ein Wander»vogelerzieher, ein Maßftab für alles Echte, fo ift es auchmehr als eine bloße Liederfammlung oder ein Verlags»artikel, es ift eine nationale Tat. Über feine Arbeit imWandervogel fchrieb Breuer noch kurz vor feinem Todean den Vater:

»In meiner Jugend habe idi die deutfche Wahderfadie

bewußt gefördert. Mit ganzer Kraft habe ich in

diefen wundervollen Teppich manchen Faden hinein=

gewoben, der heute noch ift und bleiben wird. Ich

habe bewußt das Deutfche, das Nationale in diefer

Sache gefördert und gepflegt, lange fchon bevor der

Krieg ausbrach, und der Krieg hat gezeigt, daß diefer

Weg der richtige, war.«

Irgendwo in Frankreich vermodert fein Leib, das Werk

Hans Breuers aber wird fortleben, folange noch ein deutfdier

Wandervogel und Wanderer fingt. In diefen fchweren Tagen

ift der Zupfgeigenhansl uns ein nationales Befinnungsbuch

edelfter Art,- wohl dem, der fich noch daran erfreuen und

erbauen kann »trotz Tod und Tränen«.

Leipzig, am 9. Oktober 1918. Erich Matthes.