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Geschichte der Stadt Düsseldorf : in zwölf Abhandlungen ; Festschrift zum 600jährigen Jubiläum
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Die Baugeaehiehte von Düsseldorf.

die Gothik ist nur in vereinzelten Fällen zur Anwendunggekommen. Wenn sich auch noch an einigen Facadenwichtigthuende Geschmacklosigkeit, an anderen wilde Zügel-losigkeit breit machen, so ist doch auch schon viel Schöneszu sehen; erfreulicherweise muss zugestanden werden, dasses in diesem Punkte mit jedem Jahre besser wird, dass derCultus der edlen Schönheit eine stetig wachsende Zahl vonAnhängern gewinnt und auf Grund dieser Wahrnehmungenkann die freudige Hoffnung ausgesprochen werden, dass,wenn die architektonische Entwickelung auf den in neuesterZeit betretenen Pfaden weiter fortschreitet, Düsseldorf inKurzem zu den schönsten Städten Deutschlands gehörenwird.

Die im gegenwärtigen Jahrhundert entstandenen be-deutenderen öffentlichen Bauwerke, auf deren Besprechungihrer grossen Zahl wegen hier verzichtet werden muss,sind folgende: die beiden Thorgebäude zwischen der Ratinger-strasse und dem Hofgarten, die Husarenkaserne, das Gym-nasium, das Realgymnasium, das Haupt-Postamt, dieTonhalle mit dem Rittersaale, die Franziskaner-Kloster-kirche, das Justizgebäude, das Staatsarchiv, das Bergisch-Märkische Bahnhofsgebäude, die Ulanenkaserne, das Kunst-akademie-Gebäude, das städtische Theater, die Kunst-halle, die Johanniskirche, das Marienhospital, die Synagoge,das Ständehaus, die Dominikanerkirche, das evangelischeKrankenhaus, die Lambertus-Schule, die höhere Bürger-schule, die Kunstgewerbeschule und der Erweiterungsbaudes Rathhauses.