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Geschichte der Stadt Düsseldorf : in zwölf Abhandlungen ; Festschrift zum 600jährigen Jubiläum
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Geschichte der jüdischen Gemeinde Düsseldorfs.

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Kenntniss zu erlangen und erfüllen die-selbemit rührender Gewissenhaftigkeit.Ein seit Jahrhunderten geheiligter Brauch des Frauen-Vereins ist, für Verstorbene die Sterbekleider an-zufertigen. Dieselben bestehen für alle in gleicherWeise aus weissem Linnen.

Die Gründung des Vereins erfolgte vor ca. 50 Jahren.Der Vorstand besteht jetzt aus den Damen Frau J. M. Ney-mann, Frau Rabbiner Dr. Wedeil und Frau Jos. Wolf.

Was wir von dem ersten Verein bezüglich der Kranken-pflege und des den Kranken gewidmeten religiösen Bei-standes gesagt haben, muss auch von dem Frauen-Vereinin hohem Grade gerühmt werden.

Seine Einnahmen betrugen im letzten Jahre incl. einesSaldos aus 1886 von 385,69 Mark 1854,44 Mark, seine Aus-gaben 1456,88 Mark. Sein Vermögen betrug Ende Decbr.4200 Mark und ist durch eine eingegangene Forderung auseinem Nachlass auf 4900 Mark gewachsen.

4. DerNeue Verein":Chewrah Chadaschah.

Zweck: Beschaffung von Unterrichtsmitteln für un-bemittelte Kinder, Lieferung von Brand und Nahrungs-mitteln. Nach dem Hinscheiden der andern Vorsteherruht die Verwaltung seit mehreren Jahren ausschliesslichin den Händen des Herrn Michael Simons, der dem Wunscheder Mitglieder gemäss den Verein demnächst zu reorgani-siren gedenkt.

Derselben Verwaltung untersteht

5. Hachnosat Kailoh.Zweck: Ausstattung armer Bräute.

6. Privat-Verein.(Verein gegen Hausbettelei).Vorstand: Louis Bacharach.

7.Zedakah".

Allgemeine Wohlthätigkeits-Kasse. Verwaltung: Ge-meinde-Vorstand.

Was die Gemeinde sonst durch ihre einzelnen Mit-glieder oder in Vereinen für die Wohlthätigkeit oder sonstigegemeinnützige Zwecke leistet, kann und darf hier nichtWeiter erörtert werden. Im Allgemeinen ist auf diesemGebiete eine freudige stets wachsende Regsamkeit wahr-zunehmen, die um so mehr Anerkennung verdient, als siesich bemüht, im Zusammenhang mit den Altvorderen zubleiben.