Geschichte der evangelischen Gemeinde Düsseldorfs.
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lehrer von den betreffenden Behörden allein berufenwurden.
Am 4. Februar 1860 wurde das 50jährige Amtsjubi-läum des Konsistorialraths, Pfarrers, Prof. Dr. H. B u d d e ,am 14. Juni 1874 das 25jährige des Konsistorialraths Pfr.A. Natorp und am 29. Juni 1879 das 25jährige desPfarrers Blech festlich begangen.
Mit der Gründung der 4. Pfarrstelle im Jahre 1878Wurde die Eintheilung der Gemeinde in vier, und bei derGründung der 5. Pfarrstelle im Jahre 1887 in fünf Pfarr-bezirke verbunden, wodurch die seelsorgerische Thätig-keit der Pastoren wesentlich befördert wurde.
Am 11. August 1835 war die erste Repräsentationder Gemeinde, aus 40 Mitgliedern bestehend, gewählt worden;im Jahre 1839 wurde die Zahl der Mitglieder auf 60 erhöht.Diese Körperschaft wählte fortan die 16, jetzt 18 Mit-glieder des Presbyteriums, so dass dasselbe, die Pfarrereinbegriffen, aus 23 Mitgliedern besteht, nämlich aus5 Pfarrern, unter welchen der Vorsitz jährlich wechselt,4 Aeltesten, 4 Krrchmeistern und 10 Diakonen.
Für die Armenpflege wurde im Jahre 1847 ein Hülfs-diakon und 1858 eine Kaiserswerther Diakonissin ange-stellt. Gegenwärtig sind jedoch fünf Diakonissen, je ein©für jeden Pfarrbezirk, thätig, und steht denselben seit 1881ein Frauen-Armen-Verein zur Seite.
Das im Jahre 1843 aus Anlass des 70jährigen Amts-jubiläums des Konsistorialraths Dr. Th. Hartmann ge-gründete Waisenhaus hat sich inzwischen zu einerder gesegnetsten Anstalten der Gemeinde entwickelt. Aufdem an der Pempelforterstrasse gelegenen, 7 Morgen grossenGrundstück „zur Löwenburg" wurde im Jahre 1865 eingrosses Gebäude mit einem Kostenaufwand von 19585 Thlrn.erbaut, in welchem gegenwärtig unter Leitung des Haus-vaters Fischer etwa 40 Kinder verpflegt werden. Zahl-reiche Stiftungen setzen die Anstalt in den Stand, ihreAusgaben, abgesehen von den Pflegegeldern, welche fürdie Zöglinge gezahlt werden, selbstständig zu bestreiten.
Im Jahre 1849 wurde von einem Freundeskreise ein„Evangelisches Krankenhaus" gegründet. Alssolches diente zunächst das vormalige Pfarrhaus an derkleinern Kirche an der Bergerstrasse. Da dies aber schonbald nicht mehr genügte, wurde im Jahre 1862 von derGemeinde, welche inzwischen die Oberleitung des Kranken-hauses übernommen hatte, ein Bauplatz am Fürstenwallerworben und am 15. Juli 1864 der Grundstein zu dem