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Der Hausgarten
Entstehung
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IÖ2

VERWENDUNG VON BÄUMEN

am besten zumHausepassen. Mandenke sich eineStraße von maßi-ger Breite, bei derhier und da inregelloser Willkür

das Grün baldhöher, bald we-niger hoch über

die Eisengitterhinüberragt, dieFassaden in dergünstigsten Weisefreilassend, so wirdsich das schönsteStraßenbild erge-ben, welches heutefür diesen Straßen-typus denkbar ist.Besonderer Wert ist dabei auf die richtige Auswahl der Baum-arten zu legen. Nur vereinzelt dürfen es ganz hohe Bäumesein, wie Ulmen, Platanen, Linden, Ahorn, Eschen. Vielmehrmüssen die kleineren Baumarten vertreten sein, zumal solchevon lockerem Wuchs und lichter Belaubung, wie Birken, ge-wöhnliche Akazien, Weiden, Ebereschen und die den BegriffBaum und Strauch vermittelnden Halbbäume, wie Goldregen,Faulbaum, Weiß- und Rotdorn und Holunder. Ich kann mir garnichts Schöneres denken, als einen alten Holunder mit seinemmalerischen Astbau, seinen wagerecht geschichteten Laubmassen

Abb. 107