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DER PFARRGARTEN
lie Dorfpfarre, welche für, etwa ein DutzendJahre meiner Kindheit meine Heimat war, hatungefähr die Lage, wie sie in der Abb. 58 dar-gestellt ist. Das Pfarrhaus (a) dessen Ansicht vomHofe aus Abb. 59 zeigt, ist ein bescheidenes,einfaches Gebäude. Aber durch seine Lage zunächst der Kirche,durch das behäbig abgewalmte Dach, durch die freundlich mitweißen Vorhängen und zum Teil mit Blumen gezierten Fenstersowie durch den großen, reicher als die Bauerngärten ausgestatte-ten, wohlgepflegtcn Garten läßt es seine Bestimmung als Pfarrhauserkennen. Von der Straße betritt man durch eine schmale Pforte,die zwischen dem großen zweiflügeligen Holztore für das Fuhr-werk und dem Hause angebracht ist, den geräumigen Hof.Dieser ist nach der Straße hin durch eine Mauer, im übrigenfast ganz durch Wirtschaftsgebäude umschlossen, die teils demPfarrhofe, teils dem Nachbar zugehören. Über das niedrigste derNachbargebäude hängt ein riesiger Nußbaum herüber. Er über-ragt es soweit, daß ein gut Teil Nüsse in den Pfarrhof fällt. ZwischenScheune (c im Grundplane) und Pfarrhaus stützt den höher gelege-nen Garten eine etwa meterhohe Mauer aus Schiefergestein, aufwelcher sich noch ein etwa anderthalb Meter hoher, grün ange-strichener Lattenzaun mit einer Tür befindet. Durch sie gelangtman, einige Stufen übersteigend, in den Garten. Über den Zaunragt das Buschwerk, das auch zwischen den einzelnen Lattenneugierig hervorlugt.
Die Einteilung des Gartens durch die Wege ist die denkbareinfachste, wie sie der praktischen Bewirtschaftung der Flächen