WALDRAND UND WALDBLOSSE
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Abb. 26
dichte Gehölzpflanzung ist am Rande gelichtet, so daß dieStämme der stärkeren Bäume hervorleuchten. Am Rande stehenallerlei Kräuter, unter denen der rote Fingerhut und das Hexen-kraut vorherrschen. Da beide Arten viel Schatten vertragen,verlieren sie sich allmählich im Dunkel der Gehölzpflanzung.
Der Abb. 28 hat eine kleine Waldblöße als Vorwurf ge-dient. Den Boden der Lichtung bedecken Farnkräuter; da-zwischen sprießen Fingerhut und Königskerze. Zwischen denStämmen hindurch wirft die Sonne helle Lichter auf den Bodenund die in verschiedenen Alterklassen vorhandenen Waldbäume.Die Entfernung von der Fichte im Vordergrund links bis zu demstarken Eschenstamme beträgt 4 m; von diesem bis zu derjüngeren Eiche im Hintergrund sind es 9 m. Die angegebenenMaße zeigen, bei welchen Größenverhältnissen eine derartigeAnordnung möglich ist. Es lohnt wirklich der Mühe, einen