54
RINNSAL
Versuch mit der
Schaffung sol-cher Bildchen zumachen. Sie wer-den in jedemFalle eine Ab-wechslung be-deuten gegen-über dem nur all-zuviel in den Gär-ten angewandtenRasen, den uns
die englischeParkidee des 18.Jahrhunderts ge-bracht hat.
Abb. 29 zeigtAbb. 27 einen kleinen
Wasserfall, welcher nach Motiven gebaut und umpflanzt ist, dieeiner Regenschlucht des Riesengebirges entstammen. Er ist indem Garten des Herrn Baurat S., der auf S. 128 beschrieben ist,zur Ausführung gekommen. Wie an dieser Stelle dargetan ist,entsprang der Gedanke, eine derartige Wasseranlage zu machen,nicht der Sucht, romantische Naturszenen im Garten anzuhäufen,vielmehr ergab sich der Gedanke der Regenrinne von selbst,weil das Tageswasser von dem oberen Gartenteile abgeleitetwerden mußte.
Den vorgeführten Bildchen war, m. E., eine mehr oderweniger behagliche Stimmung eigen. Ebenso trägt ein dichtesNadelholzdickicht einen gewissen Ernst zur Schau, während ein
Üfe ■■. r - •*$*
;• v .' '_'
1
1
S|'- ' j, i
l!
19
I*«...
, « jj ,1'
i
H
~/M ' *%
■wk^
3s
kT
§&> ä£s
-.1 ■'-;. . J"'
--*«*£,
sr*
-/
• \. r
■V.- ./.'•■■■ • ••
* i
0 ■ ■ ,
- -« -
V"* BÜhly,
,
ä
*Ä
«y
- <; ^ X
^
sä
^ •_-.
...
£w~a
liur