Druckschrift 
Der Hausgarten
Entstehung
Seite
26
Einzelbild herunterladen
 

ww

wmv&iHmiißSii/ifi

Abb. 12

26 VERDECKUNG UNERWÜNSCHTER GEGENSTÄNDE

Unterbringung der durch die Fundamentausgrabung gewon-nenen Erde.

Hohe Hecken aus Weißbuchen, Linden, Buchen, Kornelkir-

schen, Tannen oderLebensbäumen kön-nen unter Umständenan Stelle von Mauerntreten. Sie haben vordiesen den Vorzug,daß sie selbst nichtwieder durch Pflanzen verziert werden müssen, dagegen denNachteil, einen geringeren Schutz zu bieten und, soweit sie laub-abwerfend sind, im Winter nicht ganz undurchsichtig zu sein.Damit sind wir bei dem zweiten Mittel zur Verdeckung un-erwünschter Gegenstände, bei den Pflanzungen angelangt. Sie er-fordern zumeist einen wesentlich größeren Raum, um ihren Zweckzu erfüllen. Am wenigsten brauchen die obengenannte mauer-ähnliche Hecke und die heckenartig beschnittene Baumreihe.Behalten die Alleebäume ihren natürlichen Wuchs, so ist schonein wesentlich breiterer Raum nötig, da die Stämme immerhin34 m von der Grenze entfernt stehen müssen. Eine Baum-reihe oder mehr nocheine doppelte Baumreihe(Allee) ist aber ein soherrliches Gartenmotiv,daß es gar nicht oft ge-nug: verwertet werden

Spmisppw;

Abb. 13

kann. An der Grenze angewendet, gibt die Allee dem Garten einenvornehmen Abschluß gegen die Außenwelt und ist ein ange-nehmer schattiger Spaziergang. Endlich ist die Gehölzpflanzung