VERDECKUNG UNERWÜNSCHTER GEGENSTÄNDE
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Pflanzungen sind die gewöhnlichen Mittel zur Verdeckung uner-wünschter Gegenstände. Geeignete Einfriedigungen sind Mauernund Hecken. Die ersteren bedürfen freilich selbst wiederumeine völlige oder teilweise Verdeckung oder Bekleidung. Sokann man längs einer Mauer einen Laubengang oder eine Pergolaanbringen oder die Mauer mit Schlingpflanzen beziehen. Ist dieMauerfläche schattig, so gedeihen Efeu, wilder Wein, Wald-rebe u. dergl., ist sie sonnig, so werden Rankrosen, edler Weinoder auch Spalierobst am Platze sein. Wenn letzteres auch dasMauerwerk vielfach durchscheinen läßt, so wird dieser Übelstandbei weitem aufgewogen durch die Freude, wertvolle Nutzpflanzenin ertragreicher Vollkommenheit heranziehen zu können. Über-haupt ist es nicht nötig, die Mauerflächen stets ganz und gardem Auge zu entziehen. Ich meine, eine geputzte Mauerfläche,der man durch grün angestrichenes Lattenwerk eine angenehmeGliederung verliehen hat, bedarf nur einer lockeren Berankungdurch Schlingpflanzen, um anmutig auszusehen. Auf solcheWeise läßt sich der Anblick selbst hoher Hauswände erträglichgestalten.
Eine Lösung der Aufgabe, vom Garten aus jenseits der Straßeliegende häßliche Hauswände oder sonstige Objekte dem Augezu entziehen, gibt die Abb. 12. Die Grenzmauer wird möglichsthoch gemacht und an der Innenseite mit Erde angeschüttet.Wird die so entstehende Böschung dann dicht bepflanzt, oderim Sinne architektonischer Gartengestaltung mit Pergolen, Heckenoder Laubengängen bekrönt (Abb. 13), so ist nicht nur derHauptzweck erreicht, sondern auch der Garten um ein reizvollesMotiv bereichert. Die Anordnung erfordert allerdings ziemlichviel Erdarbeit und eine dem Erddruck widerstehende Stützmauer,andererseits bietet sie aber auch Gelegenheit zur bequemen