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1 (1895) Die Centralstellen der Kammerverwaltung. Die Amtskammer, das Kassenwesen und die Domänen der Kurmark
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Nr. 23. Reduktion der Beamtengehälter. 455

Besoldung der 144 Thlr. erfüllet wird, das Deputat aber empfähet eraus den Ämbtern.

Wegen der Kammer- und Hofjunkere bleibet es bei der Dis-position, so S. K. D. bei der Hoffstatt und den Kostgeldern auchFutterung gnädigst verfüget.

Der von Kotwitz soll zwarten seine Haubtmannsehaft behalten,doch wenn das ihm vermachte an Gelde und das übrige nach mark-tgängigem Preise höher als 500 Rthlr. kommet, ihm dasselbe ab-gezogen und nur bis 500 Rthlr. daraus gereichet werden. Falls eraber anderswo accommodieret wird, so soll diese Hauptmannschaftganzlich wieder cessieren. Inzwischen aber soll er weder Kostgeld,Besoldung, noch sonst etwas mehr bei der Hoffstatt prätendieren.

Nicht weniger sollen die Kammer- und Hofjunkern, so Krieges-oedienungen haben, Kostgeld und Besoldung fahren lassen, wie dennauch S. K. D. eigentlich beobachtet wissen wollen, dafs den Abwesen-den nichts durchaus gereichet werde.

Dr. Elfsholtz werden 100 Rthlr. von seiner Besoldung abgezogen.

Weil Werner Eberhardt keine Dienste bei dem Laboratorio thut,So soll auch die Besoldung cessieren"

Dem Paruquenmacher cessieret seine Bestallung, weil ihm diePaniquen bezahlet werden.

Derjenen Handwerker Besoldungen, so ihre Arbeit ä. part bezahltbekommen, soll von jetzo an gar aufhören, auch ihnen kein Dep utaWehr gereichet werden, welches S. K. D. eigentlich beobachtet wissenwollen.

Der Amtsrat Michel Matthiafs soll wegen der Rentei, item desPost- und Salzwesen ein vor alles haben 1000 Rthlr., übriges cessieret.Des Sprachmeisters Coulombeis Besoldung, weil er als Kanzellistbezahlet wird, soll künftig cessieren.

Mit dem Obermarschall, Schloi'shauptinann, Oberschenken undndern Hoffbedienten bleibt es bei demjenen Aufsatze, so wegen deroffstatt gemachet worden, nicht weniger, wie es der Kostgelder halberParte versehen ist und lassen S. K. D. den Freiherrn von Kanitz' ariimb vorjetzo bei seiner Haubtmannschaft, weil er bei jetziger Be-tonung einen sonderbaren Vizeverweser unterhalten mufs.

Wegen des Oberstallmeisters Gehalt, weil derselbe aus den Mi-Bedienungen vornemblich herrühret, darüber S. K. D. allhie nichts

^Ponieren, so werden ihm hie nur abgezogen die 250 Rthlr. Kost-geld.

, . Mit den übrigen Stallbedienten bleibet es bei dem Aufsatze, soDei der Hoffstatt sich befindet.