In liebendes vergessen seliges nichts,Traf mich sein kaltes weigern, falsches spielUm weib und menge, tief ins königsmark:Ich war gelähmt durch die unselige trauerDes liebenden der seinen gott verlorUnd dem die asche leergebrannter himmelBergschwer auf der gehemmten seele liegt.Dem bann verfallen den ich hasste — sinnlosWie sinnlos schien mir handeln zwischen larven!Verschwor ich tat und urteil mir dem könig,Der richter schauderte vor Stab und Schwert,Der führer vor der menge die mich rief.
DER WANDRER
Du gingst den weg den keiner mehr verstandDenn du bliebst schön in deiner einsamkeit:Dass ganz du warst was du in nöten wurdestUns streng und herb dein herrscherbild bewahrtestUnd könig auch im gartenreiche bliebst,Stieg wie ein strahl im düster trüber tageDer fremden trost in ferne wandrer warfFiel wie ein märchenglanz von deinen bürgenDer in die äugen unsrer kinder zückteUnd jungen stolz in matte täler trug.Da der enttäuschte nie den träum verschworDem hoffnungslosen nie die hoheit schwandHob sich dein leuchtmal durch die grause wende:Du bist begnadet für dein ganzes volk.
39