VDIE ABSAGE
DER WANDRER
Welch fürchterliches wirrsal türmt sich auf?Erstickend weht sein trüber atem herDes innern abgrunds feuer stehen offen:Ein heiliges dement ward hier Verderb.
LODUR
Tritt ein, versonnener! Hier geht man nichtVorüber ohne staunen, was du erträumstWard hier schon Wirklichkeit: die kräfte toben,Die starken hämmern, schon ein halbjahrtausendWälz ich die alte erde um und schaffeDas grösste werk der endlichkeit. Ein un-Geheures ist geschehn: die himmel hab ichEntleert, mit götterthronen heizte ichDie essen, aus den goldbrokatenenGewändern spann ich allerfeinste künste:Ins nichts der unermesslichkeit zu schauen,Des unteilbaren letzten teil zu finden,Durch berg und weite dünnsten laut zu hören.Ich habe das gewächs besiegt, dem äugeDem ohr dem mund Unendlichkeit verliehn.Was götter nicht vermochten — toren dieMich banden, meine gluten ketteten
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