IVDAS LIED DER WELLEDE
DAS WEIB SINGT
Uie pflanze hat dorn und hachelDas tier hat hörn und klauGewürm selbst hat panzer und StachelIch bin wehrlos wie himmel und au.
Mich peitschen Sturmwind und hagelDer liebe die brennt schlägt und kränktMich kreuzigen hammer und nagelDer liebe die sterbend noch schenkt.
Mein haupt hängt wie frucht schwer von küssenDie ein hauch schon vom Stengel stösstMein leib süss von schwellenden güssenIst ein trunk jedem durste entblösst.
Mit des sternrunds wechselnder röteKling ich leid und lust busse und lohn:Die nacht schnitt mich dunkelste flöteUnd schmerz und tod ist ihr ton —
DER WANDRER
Erschrick nicht dass ich deinem lied gelauscht..Was trübt dir solchen strahlentag? Du klagstUnd blühst doch, Brika, wiegst den kräftigen wuchs
a Wolters Der Wandrer. Ij