Freund lass uns gehn, du zitterst noch vor wutDir wird der weg den krampf der fauste lockern. -
DER GEFÄHRTE
Herr wir sind weit genug: nur noch ein schatten
Steht hinter uns das wegbild, nur ein schatten
Dünkt mich der ganze trug., wie seltsam wars
Dass ich an ihm dir ähnliches geglaubt
Und mir an deiner hand das abenteuer
Mit solchem schauer nach dem herzen stach.
DER WANDRER
Fern von geröll dünkt die gefahr dich klein,Hielt dich mein arm nicht, gingst du einsam dortWer weiss ob du nicht lockern boden tratestUnd einem schatten der dich lockt erlagst:Er Hess dich groll und fluch und steine schleudernLiess dich am nichts den zorn vergeblich probenBis du erschöpft ihm selbst zum opfer fielst.Wen er nur ködert zieht sich selbst die schlinge,Matt taumelnd fällt zerriebnes herz ihm zu.Denn sinnlos tun macht sinnlos auch das edleUnd wer die kraft verrast in leerem tobenVerzehrt die kraft und sinkt in seinen Schlund.
DER GEFÄHRTESo wars der tod den ich am wege traf?
32