Im schaun des nichts, erlöst den willen, löstDen wahn in seliger welke süssem sinkenUnd sprengt den kreis. Fasst meiner säule kernUnd Schwund: ich bin im stillstand euer wandernBin euer tun im müssiggang. ErkenntDen rat: versteinter leib befreiter geist!
DER GEFÄHRTE
Herr ich versteh nicht was es spricht doch ekeltMich so das freche Zerrbild deiner zügeDass ichs zerschmettern muss um meine liebeDass ichs zerschlagen muss um meinen hass.
DER WANDRER
Wende dich ab! Du kannst es nicht verletzen:
Aus deinem ekel zieht sein leid gewinn
Und deine würfe füllten seine leere
Die sich von ungestalt und unmaass nährt. —
Du widergeist fall in dich selbst zurück!
Denn mich verlockst du nicht zu streit und antwort
Die dir erst sinn und leben gäben, erst
Dein mattes pulswerk so zum schlagen brächten
Dass blut die poren deines Steins durchlief.
So steh denn eine weltenewe hier
Wie du es willst und nicht willst.. locke sauge
Was müd und mürb ist in den brachen tiegel
Dir selber pein zuschauer deiner selbst
Versteint doch lebend wissend aber tot...
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