Auf schlankem knöchel, streichst von glühender stirnDein volles weizenhaar und jede muschelBeneidete dich um den glänz und schmelzDer wangen die dein weinen jetzt entstellt —Wer lehrte dich das lied und diesen ton?
BRIKA
Welleda sangs am see als ich sie fragteWarum die volle seligsatte schaleDes glückes uns in tränen überfliesst.
DER WANDRER
Du fragtest mehr, gestehs: wann ewiges wechsleWann einst ein neuer himmel seine bläueUm eine herrschaft blonder locken wölbeUnd der geschlechter stete feindschaft ende ?
BRIKA
Du spottest meiner denn du rietest recht:Ich suchte antwort auf das alte rätseiWarum wir nie zum letzten kerne dringenWarum sich uns die tiefste eintracht wehrt?Ihr schafft den gott und er wirkt sich in euch,Wir sind geschöpf noch unsrer eignen bürdeWo ihr noch schöpfer eurer schwersten not.Wir sind alloffen aber nie gefülltVoll dunkler kräfte aber keiner mächtig
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