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schenrasse, die Vorstellung des Einhorns, des Kraken, sowieauch der Aberglaube an einen Kobold, an Rübezal und andas wilde Heer; dann aber auch in der Wissenschaft dieVorstellung von einem Phlogiston, einem Stoffe, der dieKörper durch seine Abwesenheit schwerer macht, von einemAntichthon d. i. der Gegenerde des Pythagoras, von denweltbewegenden Wirbeln des Descarres oder den Epicyklender Astronomen, in denen sich vor Köpernik die Planetenbewegen mußten; welche Dinge insgesammr wie uns Wahr-nehmung und Erfahrung lehrt, in keiner Reihe der übrigenDinge oder Wesen zu finden sind und deshalb auch im Ge-biete des gesunden Menschenverstandes keine Stelle habenkönnen. Es ist somit jene von den alten Logikern gerühmteAbwesenheit des Nirgend-anzuschließenden nichts anders alseine Art Vermeidung des Ungeordneten und Unzusammen-hängenden oder — wenn man will — eine Beobachtung derOrdnung und des Zusammenhangs in unseren Erkenntlichen,auf negative Weise ausgedrüke.
Endlich hat alles in der Welt seinen zureichenden Grund,durch welchen eS besteht, und was einmal im Grunde festge-stellt ist, daS kann in einer seiner Folgen nicht aufgehobenwerden. Treffen wir daher in einem Gedankenkomplepe einausgesprochenes Verhältnis, das da keine sichere Basis auf-zuweisen hat, so nennen wir solch einen Ausspruch eniegrundlose Behauptung; und wird der Denkende, Spre-chende oder Darstellende im Verfolg seiner Rede dem untreu,was er in seinen Grundsäzen oder Anfangsgründen aufgestellt,leugnet er uns durch seine differirende Aussage, was er frü-'her behauptet, wieder ab, gibt er sich, wie der westlicheNachbar sagt, ein llemenii; so müssen wir seine Äusserungenoder Belehrungen als inkonsequent erklären, als falschverwerfen. In beiden Fällen zwingt er uns daher, diesensicheren Kennzeichen oder Kriterien der Wahrheit gemäß,das Vorgebrachte als einen Jrrthum oder als einen Betruganzusehen und ihn entweder hierüber aufzuklären oder ihm