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ser Stärke und der doppelten Vertheidigungs- oder Angriffs-weise wegen, worin man mit den zwei Gliedern Jedem dieStirne bieten kann, hat man das Dilemma den gehörn-ten Syllogismus genannt. Bei den hellenischen Dialek-tikern und Sofisten, wovon jene im ehrenvollen Streit dieWahrheit suchten, diese dagegen in spizfündigem Gezanke sieverdrehten, bei beiden — sage ich — hieß unsere Folgerungauch — nach einer alten Fabel — der Kroko di keu-sch luß; und wenn er euch, meine Freunde! gefällt, so willich euch noch ein Beispiel davon geben. »Entweder sind dieSchäze der alepandrinischen Bibliothek — sagte der mord-brennerische Chalife, im Koran enthalten oder nicht. Sindsie schon darin, so ist die Sammlung entbehrlich; sind sieaber nicht darin, so ist dieser Bücherwust schädlich; er mußdaher in jedem Fall« verbrannt werden.« — Ich habe nichtn'olhig, über dies Dilemma des Barbaren etwas zu bemer-ken; ich überlaße es euch, über deßen Richtigkeit zu entschei-den, zu untersuchen, wo eigentlich der Jrrthum stekt, undgebe euch noch ein Beispiel dieser wunderbaren Verknüpfungdisjunktiver und hypothetischer Urtheile. Entweder habt ihr,meine Theuren! eure Liebe der Wissenschaft schon zugewandtoder ihr wurdet von ihrem Reize noch nicht gerührt, seid ge-gen sie noch gleichgiltig geblieben. Liebet ihr die Geheimnis-volle, die Wunderbare, die Herrliche bereits und seid ihreifrig in ihrem Dienste, so muß ich meinerseits mich bestreben,euch mit all der Freundschaft, die mich für euch beseelt, zubelohnen; hat euch aber die Unsterbliche noch nicht be-wegt , so habt ihr mein freundschaftliches Entgegenkommenwol noch niehr nöthig; ich muß sodann meine Liebe verdop-peln, um euren Geist zu erhellen und euren Drang nach Bil-dung und Humanität zu weken. Ihr möget daher dieWissenschaft lieben oder verschmähen, so bleibt es meinerseitsunerläßig, euch mit Freundeshand in ihr segenreiches Gebietzu leiten.
Eine fünfte Art von Vernunftschlüßen ist der So rites