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des Ganzen bei; nun hat man in unserer Zeit hie und daauch den Kindern kleine Arbeiten übertragen; also verdankenwir in unserer Periode des Kunstfleißes auch sogar dieseneinen Beitrag zum öffentlichen Wolstande. Oder: Alle jungenMänner von Bildung und feiner Sitte sind zu einer uneigen-nüzigen Freudschaft geneigt; nun habe ich an euch, ge-liebte Schüler! schon oft Anstand und Politur bemerkt:also wird auch Jeder von euch mit einem Gleichgesinntengerne Freundschaft schließen. In diesen Folgerungen, Syl-logismen genannt, wird immer zuerst in einem allgemeinenUrtheile, einem generelen Saze irgend ein Verhältnis vonallen Dingen einer Gattung ausgesprochen; dann aber erklä-ren wir ein Ding als in den Kreis dieser Gattung gehörig:und dies erkennend halten wir uns zulezt für berechtigt zubestimmen und zu sagen, daß auch dies Ding jenes Verhält-nis oder Merkmal an sich trage; und in dieser Zusammenfü-gung des Allgemeinen und Jndividuelen, als eines Grundesmit seiner Folge, besteht die Natur des Syllogismus. DerAusdruk des allgemeinen Urtheils, die erste Prämisse, heißtder Obersaz — oder als die Logiker noch lateinisch spra-und das Deutsche für unfähig hielten, einen klugen Gedan-ken auszudrüken — die propomtia nmjor; das ausgespro-chene partikulare oder individuele Urtheil dagegen, die zweitePrämisse, heißt der Untersaz, propositio ininor; wor-auf — wie in jeder Folgerung — der Schluß saz folgt.
Im Syllogismus beginnt somit unser Denken bei einemallgemeinen Merkmale und steigt auf eine Art oder ein In-dividuum der zuerst benannten Gattung herab; wir gehenalso hiebei in einer Begriffsleiter immer den absteigendenoder progressiven Weg, wie ihr aus den angeführten Bei-spielen ersehen konntet. Nun gibt es aber auch Folgerungen,die vom Einzelnen beginnen, in der Begriffsleitcr aufsteigenund mit der Gattung schließen; z. B. Der Astronom beob-achtet den Merkur und die Venus, und findet an diesenWeltkörpern eine Rotation, Achsendrehung und eine Revolu-