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Eine Logik für Schule, Haus und Leben : die in leicht verständlicher Sprache in das Reich des Wissens und Denkens führt, die Gymnasiasten für die höheren Studien vorbereitet, die Akademiker in den ihrigen unterstützt, und jedem, der sich über das Gemeine erheben will, Aufklärung und Bildung reicht
Entstehung
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es dürften wol noch einige Jahrhunderte darüber hingehen.Die Fortschritte, welch« die Civilisat'on in der neuen Weltwährend der lezten fünf Dezennien gemacht, grenzen aller-dings ans Wunderbare; aber schwerlich dürfte je eine Zeickommen, wo die Volker Amerika's die europäischen Nationenan Verfeinerung der Sitten und Humanität überlreffen soll-ten. Oder endlich, wir erklären, daß irgend ein Verhältnisder Dinge bestehen oder eintreten mäße, daß es not tz-wendig, d. i. daß sein Gegenrheil, das Nichtbestehen oderNichkeintreten nämlich, unmöglich fei; z. B. Auch die unge-heuren Weltkörper, obwol sie dem kurzen Menschenleben fürdiN'Ewigkeit gebaut scheinen, können nicht immerfort dauern;auch sie müßen wie alles Endliche und Erschaffne verge-hen, und ihr Untergang ist so wie der des menschlichen In-dividuums unvermeidlich. Die erste dieser drei Gestal-tungen im Bestimmen einer Verhaltungsweise nun heißt dasassertorische, die znwite das problematische, diedritte endlich das apodiktische Urtheil. Bei dem erstensprechen wir einen Saz aus mit dem Bewußtsein, daß das er-kannte Verhältnis der Dinge schon in der That oder wirklichexistire; bei dem zweiten dagegen machen wir die Bemer-kung, daß irgend etwas wol möglich, vielleicht auch wahr-scheinlich sei, aber dennoch erst seine Chancen und Even-tualitäten erwarten müße; bei dem dritten Urtheile endlichkünden wir, in einer Thesis oder einem Ausspruche, mit demBewußtsein der Gewißheit, daß irgend etwas unvermeid-lich herankommen oder in der Nat«r der Dinge beste-hen müße.

All diese zwölf Formen des Urtheilens, die ich euch,Geliebte! so eben aus einandergesezt, habe ich hierin ein Ge-sammtbild zusammen gestellt, wo ihr sie in bewundernswertherOrdnung gereihet und in dem organischen Verbände sehet,in welchem sie unserem Geiste inwohnen.- Bei diesen Wor-ten zog Noema ein Pergamentblatt auS ihrem Busen, aufwelchem die zwölf Urtheilssormen in hell glänzender goldener