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Eine Logik für Schule, Haus und Leben : die in leicht verständlicher Sprache in das Reich des Wissens und Denkens führt, die Gymnasiasten für die höheren Studien vorbereitet, die Akademiker in den ihrigen unterstützt, und jedem, der sich über das Gemeine erheben will, Aufklärung und Bildung reicht
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ben häufig vor, und man muß sie wol von dem Widersprucheunterscheiden. Denn sie laßen zwar auch kein Drittes zu; abernicht deshalb, weil zwischen ihnen kein Mittel möglich oderdenkbar, sondern nur weil es unter den gegebenen Umständennicht möglich, oder nach dem Willen und Ausspruch einesverhältnisbestimmenden Geistes nicht zu erlangen ist, somiteine moralische Unmöglichkeit wird und dem Betreffendennichts übrig bleibt als das eine oder das andere der sich gegen-seitig ausschließenden Dinge zu erfaßen.

Wir bestimmen ferner irgend ein Verhältnis der Dingeentweder dadurch, daß wir es geradezu aussprechen, daß wirsagen, es bestehe schlechthin, unbedingt oder absolut; z. V.Die jungen Personen lieben das Vergnügen und die Einenlisben die Andern; die Greise dagegen hängen sich gewöhnlichan den Gram und begegnen einander kalt und theilnamlos.Oder wir sprechen in einem unsrer Urtheile aus, daß irgendein Verhältnis nur unter einer gewissen Bedingung eintrete,daß es von einem andern Verhältnis abhänge; z. B. Wennman der Jugend freundlich begegnet, so ist sieleicht zu lenken;aber ihr schnell entzündbares Blut wallet auf und sie wirdunbeugsam, sobald man sie unsanft berührt. Oder endlich wirerklären, daß zwei Verhältniße sich gegenseitig bedingen,daß das eine von dem andern abhänge, welches seinerseitswieder das erste begründet: z. B. Jünglinge sind leicht zuunterrichten, wenn sie wißbegierig sind; ihre Lernbegierde aberwird rege, wenn der Meister selbst so erfahren, geschikt, eifrigund liebreich ist, daß ihm sein edles Geschäft leicht von derHand geht und er seine Schüler ohne Schwerfälligkeit zukenntnisreichen Männern bilden kann. Wenn du, Theodor!dem Theofrast Liebe bezeigest, so wird auch in ihm eine Nei-gung zu dir sich regen, und wenn er so dein zartes Gefühldir erwidert, so wird dies deine Empfindung für ihn in ihrerStärke erhalten und zu einer immer größeren Lebendigkeitund Wärme erhöhen; denn Liebe erzeugt Gegenliebe, unddiese belebt hinwieder ihre Erzeugerin. Die erste dieser