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verständig, in einem andern aber so unklug und alles gesundenSinnes beraubt sind, daß sie jedes Kind beschämt. Es gibtgelehrte Männer, in welchen die ausgebreitetst« Kenntnis mitder diksten Finsternis des Geistes gepaart ist, weil sie dasWichtigste des Menschen nicht einsehen; während dagegenoft die aufgeklärtesten Männer, denen die höchsten Objekteder Erkenntnis sonnenklar vor Augen liegen, die gemeinstenDinge nicht wissen. Oder endlich wir bestimmen irgend einVerhältnis der Dinge, indem wirerklären, daß es entwe-der bestehe oder nicht bestehe, daß wir es daher über-mal — obschon in ganz anderer Weise — zugleich bejahenund verneinen, sezen und aufheben und eben durch diese Dop-pelangabe darüber entscheiden; z. B. Der Mensch ist in die-ser Welt entweder glüklich in seinen äußern Verhältnißen unddann nicht immer zufrieden mit seinem Innern; oder er ist imniedern und gemeinen Leben nicht glüklich, aber dafür in einerh'öheren, geistigen Welt mit Gütern Pd Wolsein gesegnet.Die verschiedenen Sprachen der Völker unserer Erde sindentweder von einer einzigen Ursprache ausgegangen oder sie sindnicht alle von solch einem primitiven Idiome herzuleiten, ei«dritter Fall ist nicht möglich. Die Indier und Chinesen deralten Zeit haben entweder Amerika schon gekannt, oder siehaben es noch nicht gekannt, eins von beiden muß doch wahrsein, aber welches? — Die erste dieser Formen nun, dieserursprünglichen Weisen die Verhältniße der Dings zu bestim-men, nennt man daS positive, affirmative oder be-jahende, die zweite Gestaltung dagegen das negativeoder verneinende Uriheil, die dritte und vierte Form—da wir in diesen beiden Bejahung und Verneinung in einemGaze verbinden, heißt das junktive Urtheil, welches so-dann abermal entweder konjunktiv oder disjunktiv ist,jenachdem nämlich auch im Objekte das Positive und Nega-tive mir einander vereinigt, oder aber von einander getrenntund eins mir dem andern im strengen Gegensazr ist. — Imkonjunktiven Urcheile, welche- auch daS timitirende oder l i-