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ten Feldherrntalent, von welchen ihn freilich Keiner erreichte;denn die Italiener sind von dem Geiste ihrer berühmtenVorfahre» auf der Halbinsel schon etwas abgefallen. — Wirfällen somit fürs erste bald individuele oder singulare,bald partikulare, bald generele, universele oderallgemeine Urtheile, und sprechen dabei oft eben solcheSäze aus.
Ferner bestimmen wir irgend ein Verhältnis der Dingeentweder dadurch, daß wir erklären, es bestehe, daß wir et-was bejahen, somit gleichsam durch unser Wort etwassezen; z. B. Das Leben ist süß; es schwindet schnell dahinwie die Blume des Frühlings; es hat viele Freuden, aberdiese gleichen den bunten Farben deS Morgenhimmels, dieebenso eilig verinnen als sie unserem entzükten Auge erglänz-ten. Nur was wir schaffen und für Andere bereiten, machtuns glüklich. — Oder aber wir bestimmen irgend ei» Ver-hältnis der Dinge dadurch, daß wir erklären, es bestehe nicht,daß wir es verneinen und somit gleichsam durch unfern Aus-spruch aufheben; z. B. Das Leben ist der Güter höchstesnicht, seine Freuden haben keine Dauer; nicht das, was wir darinbesizen oder selber genießen, gibt ihm seinen Werth. Oderendlich wir bestimmen irgend ein Verhältnis der Ding«, in-dem wir sagen, es bestehe zum Theiie nur, während es an-derseits wieder nicht stattfinde; sodaß wir es eines Theilsoder in einer Beziehung zwar sezen, zugleich aber andern-theils oder in einer andern Rüksicht wieder ausheben, und sodas Bestehen und Nichtbestehen irgend eines Verhältnißes ineinem und demselben Ding« mit einander verbinden. Wennich z. B. sage: England ist gebirgig, so habe ich Unrecht,sag« ich dann: England ist nicht gebirgig , so irre ich gleich-falls; sage ich aber zulezt: England ist in seinem nordwest-lichen -Theile allerdings mit Bergen brsezt, in seiner übrigenAusdehnung dagegen ist es flach oder sanft gehügelt, so habeich die natürliche Beschaffenheit dieses Landes genau getroffen.Oder z. 85» ES gibt Leut-, di« in dem einen Punkt überaus