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te», und wenn ihr dort triumfiret, euch im wolthätigen Lichteder Erkenntnis erhalten, aufdaß Keiner von euch wieder indas Reich der Finsterniß zurükfalle. Nun aber höret weiter:
So oft wir urtheilen, sezen wir zwei Dinge und somitauch zwei Vorstellungen einander gegenüber; sodaß jedes Ur-the.'l und somit auch jeder Saz aus zwei Gliedern besteht,wie ihr in all den bisher gegebenen Beispielen dieser Gedan-kenbildung sehen könnet. Das erste dieser zwei Glieder istdie Vorstellung desjenigen Dinges, worüber wir gedacht ha-ben und wovon wir sprechen; es wird die Unterlage oderlateinisch das Subjekt genannt. Das zweite Glied desUnheils dagegen ist die Vorstellung desjenigen DingeS,Merkmals oder Verhältnißes, das wir am Subjekte erken-nen und in Folge dieses Erkennens in Worte kleiden; es wirddeshalb die Aussage oder das Prädikat genannt. Sageich z. B. Die Griechen und Römer, obgleich ihre erste Bil-dung den Egiptern und Phöniziern verdankend, sind dennochdie zwei vornehmsten Kulturvölker des Alterthums; oder sageich: Die Engländer und Franzosen stehen unter den europäi-schen Nationen der Gegenwart am höchsten in dem, waSIndustrie und die nüzlichen Künste betrifft, die Italienerdagegen zeichnen sich vor allen durch die schönen Künste aus,während die Deutschen wol den ersten Rang im Gebiete derWissenschaften verdienen: so sind all die genannten Völkervie Subjekte dieser historischen und ethnografischen Bemer-kungen, die darin ausgesprochenen Verhältniße der Völkeraber, der höchste Rang nämlich in Kultur, Wissenschaft undden Künsten des Friedens sind die Prädikate in diesen Sä-zen. Und so werdet ihr es in jeder These, jeder Sentenz,sowie in jeder Behauptung finden, ihr möget euch was immerfür eine zum Beispiel und Versuche ersinnen. Subjekt undPrädikat, diese beiden Glieder eines jeden Sazes, sind somitdie allgemeinen und notwendigen d. i. wesentlichen Bestand-rheile oder Elemente eines jeden Urtheils, sowie auch einerjeden Äußerung, Bemerkung und Behauptung, sollten diese