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Eine Logik für Schule, Haus und Leben : die in leicht verständlicher Sprache in das Reich des Wissens und Denkens führt, die Gymnasiasten für die höheren Studien vorbereitet, die Akademiker in den ihrigen unterstützt, und jedem, der sich über das Gemeine erheben will, Aufklärung und Bildung reicht
Entstehung
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den Akademien und Universitäten erlernen sollte. Denn wo-her könnten nur in aller Welt die Herren der Schule oderdie Gelehrten diesen Gebrauch sich zu eigen gemachl haben,wenn es den andern Menschenkindern unmöglich wäre, ihnohne sie zu erwerben? und wie sollten sie all die Millio-nen Heranwachsender Geister in dieser schweren Kunst unter-richten, die sie wol bisweilen selber nur zur Hälfte verstehen.Es stünde sonach mit unserer Erkenntnis - und Handlungs-weise sehr schlimm, wenn nicht jeder Mensch ohne Ausnahmemit dem Vermögen richtig zu denken auch die Entwiklungsfä-higkeit desselben zur richtigen Übung schon von der gütigenNatur erhalten hätte; wenn ihm mit der Kraft nicht auchschon die Richtungslinien angeboren wären, die diese Kraftin ihrer Äusserung zu beobachten hat. Der Verstand, mit allden Gesezcn, die seiner Übung vorstehen, seine Operatio-nen regeln und ordnen, ist jedem Menschen ohne sein Zuthun,vor seiner Geburt schon im Keime eingelegt, und entwikeltsich beim natürlichen Emporkommen des Besizers almäligdurch die Aufmerksamkeit und das tägliche Wahrnehmev der äus-seren Gegenstände, die uns da überall anregend umgeben; inder Art, daß der Erwachsene die in ihm liegenden Verstan-desformen befolgt, ohne hierin unterrichtet worden zu sein.Aber sowie ein Astronom, wenn ersieht, daß die Bewegungender Himmelskörper immer genau so zurreffen, wie er sie be-rechnet, sehr leicht in den Wahn geräth, er selbst sei es, derdie Welt bewege; ebenso hat es in guter alter Zeit wirklichEinige gegeben, die da meinten, der Mensch könne ohne ihresystematisch aufgestellten Regeln nicht richtig denken. Diesenetwas abenteuerlichen Jrrthum hat auch Rabener in einer seinerSatyren lächerlich gemacht, indem er erzalt, wie ein Gelehr-ter von der hohen Schule auf's Land reifer und da höchlich er-staunt, daß die Bauern genau nach den Formen urtheilenund schließen, die in seinem Lehrbuche stehen.

Hier hielt Noema in ihrem Vortrag abermals inne,und Theodor wagte noch eine Bemerkung. »Verzeihe mir,