XIII.
Graden Weges eilt LuitgardeZu dem Vater, ihm zu sagen,
Was mit Diedrich sie gesprochen:„Väterchen, sei mir nicht böse,
Doch, bei Gott, ich könnt' nicht anders."„Sei nur ruhig, liebes Täubchen.
Zwar hätt' ich es gern gesehen,
Wenn mein Eidam Diedrich würde,
Doch ich werde Dich nicht zwingen.,
Sind ja noch so viele, edleGrafen, die Dir wohl gewogen,
Und Du wirst schon richtig wählen.
Du errötest, ist Dein HerzchenEtwa nicht mehr frei? Komm, setz DichZu mir her und sag mir alles." —„Nein, o nein, mein Väterchen, ich
Werde niemals von Dir gehen."-
„Ha, so leicht entkommst Du nicht, meinTäubchen! Offenheit dem Vater,
Wie wir's stets bisher gehalten." —