XIX.
Höchstes Glück im Menschenherzen,
Tiefstes Lied und tiefste Schmerzen,Himmelswonne, heißes Sehnen,
Hat nicht Worte, hat nur Thränen.
Als Luitgarde leichenblaß denSaal betreten und der VaterIhre Hand in Hugo's legte,
Weinte sie gar bitterlich. — AlsWollte sie ihn nie mehr lassen,
Hielt sie Hugo fest umschlungen.
„Mein! O Hugo, nimm mich mit!" kam'sAngsterfüllt aus ihrem Munde,
Und kein Auge in der Runde
Blieb mehr trocken. — „Sei nur ruhig,
Süßes Lieb, ich bin ja bei Dir
Und werd' nie mehr von Dir gehen",
Sagte Hugo. „Armes Mädchen,