XVI.
Mit nur wenig Mannen sehenDiedrich wir gen Trier reiten,
Um den Vater aufzusuchen.
Wie wenn sie dem Erbfeind auf dem
Fuße wären, ging der Ritt. Im
Fluge sausten sie dahin und
Gönnten sich nicht Ruh' noch Rast. Schon
Nach zwei Stunden trafen sie des
Grafen Walther Dienerschaft, die
Grad dem heiligen Mauritius,
Der zu Oberöfflingen alsReitersmann in der KapelleSteht und der als Schutzpatron derPferdezucht gar hoch verehrt wird,Pferdehaar geopfert hatten.
Dreimal ritten sie dann um dieKirche, daß im ganzen Jahr denPferden auch kein Unglück komme.
Walther war schon Tags zuvor von