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Die Grafen von Manderscheid : ein Sang von der Eifel
Entstehung
Seite
67
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Doch was ist Euch? Ihr erblaßt! BinIch denn gar solch bittre Pille,

Könnt Ihr mich so wenig leiden?"

„Seid nicht böse, lieber Vetter,

Doch zu neu ist mir die Nachricht,

Und auch Väterchen hat niemalsMir ein Wort davon gesprochen.

Seht, ich lieb' Euch wie die SchwesterIhren Bruder. — Zum AltäreWerde ich wohl niemals treten. —

Aber Gertrud, Gertrud liebt Euch,

Und sie wird Euch glücklich machen." —„Will Euch auch nicht länger quälen,Luitgarde, und Euch sagen,

Daß ich nur gekommen bin, umMich mit Euch zu unterreden.

Da wir einig sind, mein Väschen,

Laßt uns gute Freundschaft haltenUnd vertraut mir Euer Leiden."

„Laßt mich, Vetter- mir zu helfenMag nur der im Himmel oben.

Werdet glücklich!" —

Weinend, läßt sieDiedrich stehen, und im SchlosseIst sie allsogleich verschwunden.