VII.
Süße Träume sind es, die GottMorpheus Hugo vorgezaubert,
Denn ein glücklich Lächeln liegt beimWachen noch auf seinen Lippen.
Als die ersten SonnenstrahlenGolden das Gewölk zerteilen,
Steigt er schon vom Schlosse nieder.Unwillkürlich lenkt er seineSchritte nach der Lieser Wasser,
Das die beiden Burgen trennet.Träumend geht er immer weiter.
Da hört er ein Glöcklein tonen,
Daß die frommen Beter zu derMorgenmesse freundlich ladetUnd kommt so nach Luziakirch. WieDie Kapelle er betreten,
Sieht das Bild er seiner Träume,Luitgarde, vor sich stehen,
Die nebst einer Edeldame,
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