II.
Der Himmel trug sein schönstes KleidAus azurblauer Seide,
Gar feierlich vom Dorf her klangDer Glocken Festgeläute.
Es liegt der Wald in tiefster Ruh,
Kein Käfer raschelt im Laube,
Die Vöglein singen das HoheliedVon Gott, von Lieb' und Glaube.
Sie singen dem Schöpfer ein Dankeslied,
Dann ist es still hernieden.
S'ist Svnntagsseier der Natur,
S'ift heil'ger Gottesfrieden.
In dem weißgeftrichnen Kirchlein,
Das, am Rand des kleinen Dorfes,
Auf die Burgen niederschauet,
Gleich, als wollt' es seinen Segen