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2 (1934) Der junge Joseph
Entstehung
Seite
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Schattenhaften und außer dem Lebenskreise geborgen inAbwesenheit, und das tat auch Jaakob.

Er gab es auf,hinunterzufahren" als Mutter undJoseph wiederzuholen; er ängstigte endlich niemanden mehrmit wirren Plänen, ihn neu zu erzeugen oder ihn nachzu-schaffen aus Lehm und Gott zu spielen. Leben und Liebe sindschön, doch seine Vorteile hat auch der Tod, denn er birgtund sichert das Geliebte im Gewesenfein und in Abwesen-heit, und wo einst Sorge und Furcht war des Glückes, daist nun Beruhigung. Wo war Joseph? In AbrahamsSchoß. Bei Gott, der ihnzu sich genommen". Oder wassonst der Mensch an Worten für letzte Abwesenheit sinket,alle gesucht, daß tiefste Geborgenheit sanft und sicher, wennauch etwas hohl und öde damit bezeichnet sei.

Der Tod bewahrt, nachdem er wiederhergestellt. Washatte Jaakob getrachtet, den Joseph wiederherzustellen, daer zerstückelt worden? Das hatte der Tod gar bald aufslieblichste selber besorgt. Er hatte sein Bild wieder ganzgemacht aus vierzehn Stücken oder noch mehreren, in lächeln-der Schöne, und so bewahrte er ihn, besser und holder,als die Leute des üblen Ägpptenlands den Körper bewahrtenmit Wickeln und Drogen, unverbrüchlich, ungefährdet undunveränderlich, den lieben, eitlen, gescheiten, schmeichelndenJungen von siebzehn, der abgeritten war auf der weißenHulda.

Ungefährdet und unveränderlich, nicht bedürftig der Sorgeund immer siebzehnjährig, wie auch die Umläufe sich mehrtenseit seinem Abreiten und die Jahre der Lebenden Zunahmen:so war Joseph für Jaakob, und da soll einer sagen, daß nichtder Tod seine Vorteile habe, mögen sie auch etwas hohlen