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Fünftes Kapitel:
, Die Aahrt ru den Brüdern
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ÜM: Die Zumutung
lmik. Wir hörten: Jaakob hatte das Haupt geneigt, als die Ver-hüt, bitterten vom Vaterherde sich losgesagt hatten, und er hob
viilr» es von da an nur selten noch. Die Jahreszeit, die nun einsiel,
lnM diese Zeit der dörrenden Glut und der schlimmsten Sonnen-
- kck, Verbrennung alles Landes — denn es näherte sich der Augen-
KÜ« blick, da die Sonne zu schwinden beginnt, und obgleich dies
tiA der Jahrespunkt war, an dem die Rechte ihm einst den Joseph
beschert hatte, im Tammuz-Mond, pflegte Jaakobs Gemütxitzq doch unter der kohligen öde dieses Kreislaufviertels zu lei-
knzl» den —: die Jahreszeit also mochte seiner Niedergeschlagenheit
wohl Vorschub leisten und ihm dienlich sein, sie sich selbst zuAkiii erklären. Der wahre Grund seiner Gedrücktheit war aber doch
iM» die einmütige Kundgebung der Söhne, ihr Weggang, dies Er-
>M, eignis, von dem man zu viel sagen würde, wenn man behaup-
tete, es hätte dem Jaakob großen Schmerz bereitet — so nicht;M in seinem Herzen gab er wirklich „Zehn für Einen", aber es
« war etwas anderes, es in Wirklichkeit tun und damit rechnen
' zu müssen, daß die Aufkündigung der Gemeinschaft durch die
Brüder endgültigen Sinn erweisen und daß er, Jaakob,statt mit zwölf Söhnen mit zweien dastehen werde als ein