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2 (1934) Der junge Joseph
Entstehung
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Fünftes Kapitel:

, Die Aahrt ru den Brüdern

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ÜM: Die Zumutung

lmik. Wir hörten: Jaakob hatte das Haupt geneigt, als die Ver-hüt, bitterten vom Vaterherde sich losgesagt hatten, und er hob

viilr» es von da an nur selten noch. Die Jahreszeit, die nun einsiel,

lnM diese Zeit der dörrenden Glut und der schlimmsten Sonnen-

- kck, Verbrennung alles Landes denn es näherte sich der Augen-

« blick, da die Sonne zu schwinden beginnt, und obgleich dies

tiA der Jahrespunkt war, an dem die Rechte ihm einst den Joseph

beschert hatte, im Tammuz-Mond, pflegte Jaakobs Gemütxitzq doch unter der kohligen öde dieses Kreislaufviertels zu lei-

knzl» den: die Jahreszeit also mochte seiner Niedergeschlagenheit

wohl Vorschub leisten und ihm dienlich sein, sie sich selbst zuAkiii erklären. Der wahre Grund seiner Gedrücktheit war aber doch

iM» die einmütige Kundgebung der Söhne, ihr Weggang, dies Er-

>M, eignis, von dem man zu viel sagen würde, wenn man behaup-

tete, es hätte dem Jaakob großen Schmerz bereitet so nicht;M in seinem Herzen gab er wirklichZehn für Einen", aber es

« war etwas anderes, es in Wirklichkeit tun und damit rechnen

' zu müssen, daß die Aufkündigung der Gemeinschaft durch die

Brüder endgültigen Sinn erweisen und daß er, Jaakob,statt mit zwölf Söhnen mit zweien dastehen werde als ein