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Viertes Kapitel: Der Träumer
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Das bunte Kleid
er-
lfm Nicht, wie vorgesehen, zu den Erntearbeiten, sondern
siif schon zur Nacht des Frühjahrsvollmonds kehrten die Lea-
!cki Söhne Hals über Kopf von den Weiden Schekems nach
!llk Hebron zurück. Sie kamen angeblich, um das Pesach-Schaf
wi mit dem Bater zu essen und mit ihm den Mond zu beobachten,
fiiii in Wirklichkeit aber, weil sie eine aufregende, alle Brüder
i nahe angehende Nachricht empfangen hatten, von deren
Wahrheit sie sich unbedingt sofort an Ort und Stelle miteigenen Augen überzeugen mußten, ob nun etwas daran zuändern war oder nicht. Die Sache war dermaßen wichtigund erschreckend, daß die Söhne der Mägde nichts Eiligereszu tun gehabt hatten, als einen der Ihren abzuordnen undihm die viertägige Reise von Hebron nach Schekem zuzu-muten, nur damit er den Fernen die Kunde bringe. Selbst-verständlich hatte man Naphtali, den Geläufigen, mit derBotschaft betraut. Im Grunde war es, die Schnelligkeit an-gehend, ganz gleichgültig, wer reiste. Auch Naphtali ritt zu> Esel, und ob ein Paar langer oder kurzer Beine an denSeiten des Esels herunterhing, machte, genau genommen,nichts aus: der Weg nahm jedenfalls ungefähr vier Tagein Anspruch. Aber Naphtali, Bilha's Sohn, war es nun