Druckschrift 
2 (1934) Der junge Joseph
Entstehung
Seite
330
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eine Woche nachdem er das Zeichen empfangen, lag da,das Gesicht auf dem Arm, von dem er es erst nach geraumerZeit erhob zu diesem Blick und dieser Frage, deren Wüst-heit sein Jammer sich gönnen mochte. Er machte Gebrauchvon seinem Jammer, das sahen sie. Er lag so vor ihnen,um also fragen zu dürfen, damit die Argwohnsfrage auchallenfalls für eine Jammersfrage hingehen mochte, sieverstanden's ganz gut. Menschen haben einander allezeitscharf erkannt und leidend durchschaut, auf jenem Zeiten-grunde nicht schlechter als heute.

Sie antworteten mit verzerrten Mündern (Jehuda wares, der für sie antwortete):

Wir wissen, lieber Herr, welch Leid und große Trauerdich heimgesucht."

Mich?" fragte er.Nicht auch euch?"

Echt gefragt. Verfänglich quängelnd gefragt. Natürlichauch sie!

Natürlich auch uns", erwiderten sie.Don uns mögenwir nur nicht reden."

Warum nicht?"

Der Ehrfurcht wegen."

Ein elendes Gespräch. Wenn sie dachten, daß es ewig soweitergehen sollte, so graute ihnen.

Joseph ist nicht mehr vorhanden", sagte er.

Leider", erwiderten sie.

Ich gab ihm die Reise auf", sagte er wieder,und er froh-lockte. Ich hieß ihn gen Schekem fahren, daß er sich vor euchneige und eure Herzen zur Heimkehr bestimme. Tat er so?"

Leider und mehr als traurigerweise", antworteten sie,kam er nicht dazu, es zu tun. Ehe er's tun konnte, hat ihn