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nicht weißt, daß Gott noch über Gott ist, ewig noch übersich selbst, und wird dich strafen von dort herab, wo er meinHeil ist und meine Zuversicht und wo du nicht bist, wenn duPerson ansiehst zwischen ihm und mir!"
„Wir sind allzumal schlechtes Fleisch und der Sündebloß", erwiderte Eliezer still. „Jeder muß es mit Gotthalten, so gut er's versteht und soweit er reicht, denn niemanderreicht ihn. Es ist anzunehmen, daß wir beide sträflich ge-sprochen haben. Komm aber nun, lieber Herr, und beziehedein Haus, denn es ist genug der hochgradigsten Trauer.Dein Antlitz ist ganz gedunsen von der Hitze an dieserScherbenstätte, und du bist zu zart und fein für solcheTrauergrade."
„Vom Weinen!" sagte Jaakob. „Vom Weinen ist meinAngesicht hochrot und geschwollen um den Geliebten." Aberer ging doch mit und ließ sich ins Zelt führen. Auch er hattekein Interesse mehr an Kehricht, Splitternackkheit undSchaben, denn sie hatten nur dienen müssen, daß er aus-giebig rechten mochte mit Gott.
Die Versuchungen Jaakobs
Er tat nun wenigstens ein Sackleinen um, nach den erstendrei Tagen, und nahm ein etwas weniger leidverwahrlostesLeben auf, so daß die Söhne, als sie einkrafen, ihn nichtmehr im äußersten Zustande fanden. Diese aber verzogennoch, und wer mit ihm trauerte und klagte, ihn stützte undtröstete, das waren vorderhand ihre Weiber, soweit sie amHofe wohnten (denn Juda's Schua-Kind war nicht da), sowieSilpa und Bilha und auch Benjamin, der Kleine, mit dem
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