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Gott nicht Schritt gehalten hat in der Heiligung, sondernist zurückgeblieben und noch ein Unhold."
Uber solche Worte war Eliezer begreiflicherweise entsetzt,betete in die Höhe um Nachsicht für seinen außer Rand undBand geratenen Herrn und tadelte ihn entschlossen.
„Du redest unmöglich daher", sagte er, „daß rnan's nichthören kann, und zerrst an Gottes Mantel ganz wider alleGebühr. Das sage ich dir, der mit Abram die Könige ausOsten schlug dank der Hilfe Gottes und dem auf der Braut-fahrt die Erde entgegensprang. Denn du heißest Gott einenwüsten Unhold und stellst dich fein und zart gegen ihn, aberes sind deine Worte, aus denen die Wüste heult, und du ver-scherzest das Mitleid mit deinem großen Schmerz, da duihn mißbrauchst und leitest Freiheiten greulicher Art darausab. Willst du befinden über Recht und Unrecht und zu Gerichtsitzen über Den, der nicht nur den Behemoth gemacht hat,dessen Schwanz sich wie eine Zeder streckt, und den Leviathan,dessen Zähne schrecklich umherskehen und dessen Schuppenwie eherne Schilde sind, sondern auch den Orion, das Sieben-gestirn, die Morgenröte, die Hornissen, die Schlangen undden Skaub-Abubu? Hat er dir nicht Jizchoks Segen gegebenvor Esau, dem etwas Älteren, und dir die Verheißung herr-lich bestätigt zu Bekh-el im Treppengesicht? Das ließest dudir gefallen und fandest nichts auszusetzen daran vom Stand-punkt des zarten und feinen Menschengeistes, denn es warnach deinem Sinn! Hat er dich nicht reich und fett gemachtim Hause Labans und dir die staubigen Riegel geöffnet, daßdu davon kamst mit Kind und Kegel, und Laban war wieein Lamm vor dir aus dem Berge Gilead? Nun aber, dadir ein Leides geschehen, ein Schwerstes, das leugnet niemand.