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vermocht hätte. Meinst du, er hätte gnädig angenommenmeine Demut und sich erbarmt meines Eingeständnisses?Nein, sondern schnob drüber hin und sprach: ,WaS du nichttun kannst, geschehe, und ob du's auch nicht zu geben ver-magst, so nehm' ich's/ Das ist Gott!
„Hier, sieh: Das Kleid und die Fetzen des Kleides, starrvon Blut. Es ist das Blut seiner Adern, die ihm das Untierzerriß mitsamt dem Fleische. O Grauen, Grauen! O SündeGottes! O wilde, blinde, vernunftlose Missetat!... Zuvielhatte ich ihm zugemutet, Eliezer, zuviel dem Kinde. Er gingfehl auf dem Felde und verirrte sich in der Wüste, — da sieldas Ungeheuer ihn an und schlug ihn sich nieder zum Fräße, un-geachtet seiner Angst. Vielleicht hat er nach mir geschrien,vielleicht nach der Mutter, die starb, als er klein war. Nie-mand hörte ihn, Gott hotte vorgesorgt. Meinst du, daß esein Löwe war, der ihn schlug, oder ein grobes Schwein, dasihn ansiel mit gesträubten Federn und in ihn wühlte seinGewehr..."
Er schauderte, verstummte und geriet ins Grübeln. Un-vermeidlich stellte das Wort „Schwein" Gedankenverbindun-gen her, die das Gräßlich-Einmalige, das sein Gefühl zerriß,ins Obere, Vor- und Urbildhafte, Umschwingend-Jmmer-seiende erhoben, es gleichsam unter die Sterne versetzten.Der Keiler, das wütende Hauptschwein, das war Seth, derGoktesmörder, es war der Rote, war Esau, den er, Iaakob,ausnahmsweise zu erweichen gewußt hatte, als er zu Eliphas'Füßen weinte, der aber urbildlich-richtigerweise den Bruderzerstückelte und der auch selber zerstückelt und zehnfach auf-geteilt hier unten Vorkommen mochte. In diesem Augenblickwollte eine Ahnung, eine Art von legendärem Verdacht aus