Druckschrift 
2 (1934) Der junge Joseph
Entstehung
Seite
310
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Ungenießbare. Sprich nicht von außen, Eliezer, sondern voninnen! Was denkt sich Gott, daß er mir auflegt, wovon sichmir die Augen verdrehen und ich von Sinnen komme, weil'snichts für mich ist? Habe ich denn Kraft von Steinen, undist ehern mein Fleisch? Hätte er mich aus Erz gemacht inseiner Weisheit, so aber ist's nichts für mich... MeinKind, mein Damu! Der Herr hat ihn gegeben, der Herr hatihn wieder genommen, hätte er ihn doch nicht gegeben erstoder mich selbst nicht aus Mutterleib kommen lassen undüberhaupt nichts! Was soll man denken, Eliezer, und wohinsich wenden und winden in seiner Not? Wäre ich nicht, sowüßte ich nichts, und es wäre nichts. Da ich aber bin, ist'simmer noch besser, daß Joseph dahin ist, als daß er nie ge-wesen wäre, denn so habe ich doch, was mir bleibt, meinenJammer um ihn. Ach, Gott hat gesorgt, daß man nichtwider ihn sein kann und muß ja sagen, indem man neinsagt. Ja, er hat ihn gegeben meinem Alker, sein Name seiinnig gelobt dafür! Er hak ihn gearbeitet mit Händen undreizend gemacht. Wie Milch hak er ihn gemolken und seineGebeine wohl aufgebaut, hat ihm Haut und Fleisch an-gezogen und Huld über ihn ausgegossen, also daß er michbei den Ohrläppchen nahm und lachte: .Väterchen, gib mir's!'Und ich gab's ihm, denn ich war nicht von Erz oder Stein.Da ich ihn zur Reise rief und ihm die Zumutung stellte, riefer : .Hier bin ich!' und schlug mit den Fersen auf, denkeich dran, so fährt mein Heulen heraus wie Wasser! Dennebenso gut hätte ich ihm das Holz auflegen mögen zumBrandopfer und ihn bei der Hand nehmen und selber Feuerund Messer tragen. Oh, Eliezer, ich habe bekannt vor Gottund eingestanden zerknirscht und redlich, daß ich'ö nicht