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2 (1934) Der junge Joseph
Entstehung
Seite
309
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Zog

dem Menschen eine Zuflucht zu lassen vor der Übergewalt,daß er murren könnte wider das Unannehmbare und seinTeil denken über die Gerechtigkeit. Seine Zuflucht war diesHerz und sein Lustgezelt. Kam er zu Besuch, so war's feingeschmückt und mit Besen gekehrt, und bereitet war ihmder Ehrensitz. Jetzt ist nichts als Asche darin, mit Tränenvermischt, und Unrat des Elends. Er meide mein Herz, daßer sich nicht besudele, und halte sich an meine Lippen."

Wolltest du doch nicht sündigen, Jaakob ben Jizchak."

Drisch nicht Worte, alter Knecht, denn sie sind leeresStroh! Nimm dich meiner an und nicht Gottes, denn erist übergroß und lacht deiner Fürsorge, ich aber bin nur einHaufen Jammers. Sprich nicht von außen auf mich ein,sondern rede mir aus der Seele, nichts anderes kann ich er-tragen. Weißt du und hast du verstanden, daß Joseph dahin istund nicht zu mir wiederkehrt, nie, nie? Nur wenn du dasbedenkst, kannst du mir aus der Seele reden und wirst keinStroh dreschen. Eigenen Mundes trug ich ihm die Reiseauf und sprach: Zieh nach Schekem und neige dich vor deinenBrüdern, daß sie heimkommen und Israel nicht dastehe alsein entlaubter Stamm! Diese Zumutung stellte ich ihm undmir und faßte uns rauh an, daß er allein reise, ohne Knechte;denn ich erkannte seine Torheit für meine Torheit und ver-hehlte mir nicht, was Gott wußte. Gott aber verhehlte mir,was er wußte, denn er gab mir's ein, dem Kind zu befehlen:Zieh dahin!, und hielt hinterm Berge mit seinem Wissen undwilden Vorhaben. Das ist die Treue des gewaltigen Gottes,und so vergilt er Wahrhaftigkeit mit Wahrhaftigkeit!"

Hüte wenigstens deine Lippen, Sohn der Rechten!"

Meine Lippen sind mir gemacht, daß ich ausspeie das