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2 (1934) Der junge Joseph
Entstehung
Seite
302
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genau, und auch die Seinen erfuhren es nach und nach, zumalEliezer,Abrahams Ältester Knecht", der sich seiner annahm,diese Einrichtung von einem Greise, der auf so besondereWeiseIch" zu sagen wußte und dem die Erde entgegen-gesprungen war.

Auch er war von der schrecklichen, durch das Wahrzeichenerhärteten Nachricht, daß Joseph, sein schöner und anstelligerSchüler, der Sohn der Rechten, auf der Reise tödlich ver-unglückt und einem reißenden Tier zum Opfer gefallen war,ins Herz getroffen; aber seine seltsam unpersönliche Ver-fassung, sein eigentümlich weitläufiges Selbstgefühl ge-statteten ihm ein gewisses Phlegma im Hinnehmen desSchlages, und außerdem ließ die so notwendige Sorge umJaakob, den Jammermann, ihn den eigenen Kummer fürwenig achten. Eliezer war es, der den Herrn mit Speiseversah, obgleich dieser sie tagelang gänzlich verweigerte, undder ihn zur Not bestimmte, wenigstens nachts sein Zelt undBettlager aufzusuchen, wo er dann auch nicht von seinerSeite wich. Für Tags nämlich hatte Jaakob seinen Platzauf einem Scherben- und Aschenhaufen in einem ab-seitigen, von Schatten ganz entblößten Winkel der Sieöelunggenommen, und dort saß er nackend, die Schleierstücke inHänden, Haar, Bart und Schultern mit Asche bestreut, in-dem er sich zeitweise mit einer aufgelesenen Scherbe denKörper schabte, als sei er mit Schwären und Aussatz ge-schlagen, eine rein symbolische Handlungsweise, denn eswar nicht die Rede von Schwären, und das Schaben gehörtezu den Kundgebungen, die anderswohin gerichtet waren.

Es war freilich der Anblick dieses armen, büßenden Kör-pers auch ohne die bildlich behauptete Unreinheit kläglich-