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2 (1934) Der junge Joseph
Entstehung
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291
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2gl

Fort ist fort", sagten sie,und es ist ganz gleich, was dasFort beinhaltet: Gestohlen, verschwunden, zerrissen, verraten,verkauft, das ist zum Schnippen und ist uns schnuppe. Wares nicht unsere Sehnsucht und unser gerechtes Verlangen, daßes ihn nicht mehr geben möge? Also, es ist uns gewährtworden, die Grube ist leer."

Er wunderte sich aber, daß sie die neue und ungeheuereNachricht so kalt aufnahmen, forschte in ihren Augen undschüttelte das Haupt.

Und der Vater?" rief er in plötzlichem Ausbruch und warfdie Arme empor. . .

Das ist beschlossen und ausgemacht", sagten sie,nachder Klugheit Dans. Denn er soll nicht harren und zweifeln,sondern klipp und klar soll es ihm sein und mit Händen zugreifen, daß es nicht mehr gibt den Dumuzi und dahin ist derHätschelhans. Wir aber wollen geeinigt vor ihm sein durchdas Zeichen. Sieh, was wir vorbereitet, während du eigeneWege gingest!"

Und sie brachten die Fetzen des Schleiers herbei, die vonhalbgetrocknetem Blute starrten.

Ist es sein Blut?!" rief Rüben mit der hohen Stimmeseines mächtigen Leibes und schauderte furchtbar. . . Denneinen Augenblick dachte er nicht anders, als daß sie ihm beider Grube zuvorgekommen seien und den Joseph getötethätten.

Sie lächelten einander zu.

Was du wähnst und faselst!" sagten sie.Nach der Ab-rede ist es geschehen, und ein Tier der Herde hat sein Blutgegeben zum Zeichen, das Joseph dahin ist. Das bringen wirnun vor den Vater und lassen es seine Sache sein, sich's zu