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Also schlug man zu auf zwanzig Silberlinge nach dem Ge-wicht, wie es gang und gäbe war, und die Brüder schlachtetenein Lamm der Herde unter den Bäumen zu Ehren der Gäste,ließen das Blut hinlaufen und brieten das Fleisch an ent-fachter Glut, damit man die Hände erhöbe und miteinanderäße, zum Begängnis und zur Bestätigung, wobei auchJoseph vom alten Minäer, seinem Herrn, ein wenig bekam.Was aber hatte er sehen müssen? Er hakte gesehen, wie dieBrüder heimlich und ganz nebenbei, so daß die Jsmaeliteres nicht gewahr wurden, die Fetzen des Bildkleides durchsSchlachtblut gezogen und sie gründlich damit befleckt hatten:Vor seinen Augen und ungescheut hatten sie das getan, imTodesoertrauen auf seine Schweigsamkeit; und er aß vondem Lamni, dessen Blut für das seine stehen sollte.
Gastmahl und Stärkung aber waren angebracht, denn derHandel war lange noch nicht beendet. Nur in großem Zugewar er getätigt, nachdem der Hauptpreis festgesetzt worden;nun aber begann das Kleingeschäft und die Verwirklichungdes gedachten Wertes in Waren. Hier ist die durch allerleifromme Schilderung verbreitete und eingeprägte Vorstellungzu berichtigen, als hätten die Brüder, da sie den Joseph ver-kauften, den Kaufpreis von den Jsmaelitern in klingenderMünze aus dem Beutel in die Hand gezahlt bekommen. DerAlte dachte gar nicht daran, in Silber zu zahlen, von „Münze"gewisser Gründe wegen schon ganz zu schweigen. Wer schlepptauch so viel Metall auf Reisen mit sich herum, und welcherKäufer begliche die Schuld nicht lieber in Sachwerten, dadoch jedes Stück, das für einen Teil der Kaufsumme eintrikt,ihm eine Gelegenheit bedeutet, das Geschäft zu verbessernund, indem er selbst zum Verkäufer wird, seinen Interessen