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2 (1934) Der junge Joseph
Entstehung
Seite
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Es war eine Probe, die er da anstellke. Etwas war ihm hierdunkel, und ganz aus freier Hand, mit unbestimmter List, tater den Vorschlag, neugierig auf seine Wirkung.

Nimm ihn zum Geschenk", murmelte Juda mechanisch.Und da der Midianiter bekundet hatte, daß sein Haupt undHerz für diesen Schnörkel empfänglich seien, fuhr jener fort:

Zwar ist es gegen die Billigkeit, daß wir sollen die Plagegehabt haben mit dem Knaben, und nun, da er gesäubert vonSittenwidrigkeit, sollt ihr die Früchte ernten unsrer Erziehung.Mer da euch der Sinn nach ihm steht, so macht euer Gebot!"

Macht vielmehr euren Preis!" sagte der Alte.Ich halt'es nicht anders."

Und nun begann das Handeln und Feilschen um Joseph unddauerte vor Zähigkeit fünf Stunden lang, bis in den spätenTag und bis Sonnenuntergang. Dreißig Silberlinge ver-langte Juda im Namen der Seinen; aber der Minäer er-widerte, das sei ein Witzwort, über das man wohl eine Weilelachen möge, doch weiter sei nichts damit anzufangen. Obman einen bloßen Heda und schilfgebürtigen Hundejungen,der nachgewiesener- und eingestandenermaßen an schwerenCharakterfehlern kranke, etwa mit Monömetall aufwiegensolle? Da rächte sich nun Dans Übereifer im Erklären derBrunnenbuße und daß er dem Wert des Verkäuflichen so vielvergeben. Gewaltig nutzte der Alte es aus, den Preis zudrücken. Aber auch er hatte sich eine arge Blöße gegeben,da er's sich nicht hatte versagen können, singerwetzend mitseinem Beschaffenheitsgefühl zu prahlen, und sich auf eineSchätzung der Ware nach Faser und Maser festgelegt hatte,die nun den Verkäufern zustatten kam. Jehuda nahm ihnbeim Wort und bei seiner Kennerehre und arbeitete so markt-

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