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Darum legten die Achte die Hände an ihre Münder undriefen ins Gelände:
„Heho, ihr Männer! Woher? Wohin? Verzieht dochetwas! Hier ist Schatten von Bäumen, und Leute sind hier,mit denen sich reden läßt!"
Der Schall drang hinüber und fand Gehör bei den Ziehen-den. Denn sie wandten ihre Augen ab vom Hügel Dotanund ihre Köpfe den Rufenden zu; der Führer nickte, deuteteund lenkte ein zuni Besuche der Lanöeskinder, die sich erhobenhatten und die Reisenden grüßten, die Finger unter dieAngen legten zum Zeichen, sie sähen die Gäste gern, die Stirnund die Brust berührten, um anzudeuten, daß hier wie dortalles in schönster Bereitschaft sei zu ihrem Empfange. DieKnechte liefen fuchtelnd zwischen den Reittieren hin und herund stießen glucksende Laute aus, daß sie knieten und lägen.Man stieg ab, übte Förmlichkeiten und setzte sich gegen-einander: die Brüder an ihrem Ort und vor ihnen die Frem-den; der Alte hielt ihre Mitte, und rechts und links von ihmreihten die Seinen, Eidam, Neffe und Söhne, sich an. DerTroß hielt sich weiter zurück. Zwischen ihm aber und denHerren, im Rücken der Fremden, gleich hinter dem Altenund einem der Söhne im Zwischenraum, saß noch einer ineinem Mantel; den hatte er über den Kopf gezogen und vorsGesicht, so daß nur von der Stirne ein Faltenloch klaffte inder Vermummung.
Warum mochten die Brüder gezwungen sein, diesen Ver-hüllten der zweiten Linie immerfort anzusehen beim vor-läufigen Austausch mit den Besuchern? Die Frage erübrigtsich wohl. Die stumme Sonderung der Figur zog unwill-kürlich die Augen auf sich; keinem wäre es anders gegangen